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Elektroimpedanz-Mammografie

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Nichtinvasive, sichere Methode der Brustuntersuchung bestimmt zur Visualisierung und Diagnostik pathologischer Veränderungen, die in den Geweben der Milchdrüse stattfinden.

Methode:
Die Untersuchung wird mithilfe des Elektroimpedanz-Mammografen durchgeführt. Das Gerät ermöglicht es, mit der Methode der elektrischen Impedanz-Tomografie (EIT),

  • die Verteilung der elektrischen Leitfähigkeit biologischer Gewebe in mehreren Querschnitten des untersuchten Körperteils des Patienten zu visualisieren und so Tumore auf den gewonnenen Abbildungen in verschiedenen Tiefen zu identifizieren.
  • den Typ der Bruststruktur zu bestimmen – juvenil, reproduktiv, prämenopausal, postmenopausal
  • anomale Lager in der Milchdrüse schon in Frühstadien der Tumorentwicklung zu visualisieren, zu diagnostizieren und aufzuspüren.

Zum Beispiel Karzinom „in situ“ (CIS) – „am Ursprungsort“ stellt einen Tumor im Frühstadium seiner Entwicklung dar, der mit der nativen R-Mammografie aufgrund seiner Größe und häufig auch wegen der Dichte des Brustgewebes praktisch nicht zu identifizieren ist. In der Milchdrüse erscheint CIS in duktalen Brustdurchflüssen oder im lobulären Parenchym. Die Tumorzelle nutzt die Glykolyse bei der Bildung des energetischen Moleküls ATP, gleichzeitig produziert es als Sekundärmetabolit Milchsäure. Folgend, die Milchsäure dissoziiert, womit sie eine pH Änderung in der intra- und extrazellulären Umgebung des Tumors verursacht, d.h. Leitfähigkeit des neu entstandenen Herdes der Tumorwucherung. Die mit anderen Methoden nicht identifizierbare geringe Anzahl an Tumorzellen kann eine ausreichend große Menge an Säure produzieren, die zur Identifizierung des Tumorherds im Stadium in situ mit der Elektro-Impedanzmethode ausreichend ist.

Das Gerät hat wesentliche Vorteile im Vergleich mit Systemen, die eine zweidimensionale Abbildung der elektrischen Leitfähigkeit realisieren. In diesen Systemen ist das räumliche Auflösungsvermögen in die Tiefe nicht gewährleistet. Der Zustand der Haut (Kratzer, Muttermal, Feuchtigkeitsbedingungen) kann wesentlich die aufgenommenen Bilder beeinflussen. Das System MEIK hat jedoch einen integrierten Zugriff, der die Lösung eines Feedbacks für die Maxwellgleichungen in der quasistatischen Approximation anwendet. Diese Methode ermöglicht die Rekonstruktion einer dreidimensionalen Aufteilung der elektrischen Leitfähigkeit (in der Form tomografischer Schnitte in verschiedener Tiefe) und somit die Gewinnung qualitativerer und detaillierterer Abbildungen. Das angewendete Messschema macht die Ergebnisse der Visualisierung praktisch unempfindlich gegenüber dem Zustand der Haut.

Verlauf und Vorbereitung auf die Untersuchung:
Die eigentliche Messung der Elektro-Impedanz wird mit dem Auflegen der Messsonde des Gerätes auf die Milchdrüse so realisiert, dass die höchstmögliche Anzahl der Elektroden im Kontakt mit der Haut ist und durch ein leichtes Andrücken der Sonde in Richtung zu den Rippen. Im Scanprozess injiziert das Gerät abwechselnd in den Körper des Patienten eine schwache Wechselspannung (0,5 mA) mit der Frequenz von 50 kHz und scannt die entsprechende Aufteilung der elektrischen Potentiale auf der Oberfläche. Die ermittelten Daten werden dann zur Rekonstruktion der elektrischen Impedanzabbildungen mithilfe mathematischer Algorithmen verwendet. In die Platte der 256 Elektroden ist eine Lichtdiode montiert, deren Lichtfleck bei der genauen Positionierung der Matrixmitte über dem gewünschten Körperabschnitt des Patienten hilft.

Die Messung dauert ca. 20 Sekunden, das Signal wird gleich vom Computer bearbeitet und abgebildet. Die Computerbearbeitung erleichtert sehr die Bestimmung der Diagnose.

Vorbereitung auf die Untersuchung: Die Brüste müssen sauber sein, ohne Deodorant, Creme, und Körperlotion

Vorteile der Diagnostik:

  • absolut unschädlich – ohne R-Strahlung
  • Uneingeschränktheit der Quantität und Frequenz der Untersuchung – wichtig in der differentialen Diagnostik der Mastopathie
  • Hohe Aussagekraft
  • Schmerzfreiheit – die Brust wird nicht wie bei der nativen Mammografie gedrückt
  • Für junge Mädchen und Frauen ohne Alterseinschränkungen
  • Sehr wirksam für die Diagnose benigner und maligner Tumore der Milchdrüse.
    Sensitivität (Anteil der Patienten, bei denen ein Anzeichen oder Symptom der Krankheit bestimmter Frequenzen bewertet wurde) – mehr als 76%, Spezifität (keine Anzeichen bei gesunden Menschen ausgewertet) 75%. Zum Vergleich, Sensitivität X-Ray Mammografie, 71% – 86,8%, Spezifität – 37,8%.
  • Geeignet für die Beurteilung der Gewebeveränderungen im Fall von Mastalgie /Brustschmerzen/, wenn die anderen Untersuchungsmethoden der Brust nicht zugänglich sind
  • Überwachung von Brüsten mit Implantaten
  • Überwachung der Brüste während der Laktation
  • Diagnostizierung einmaliger oder wiederholter Zysten der Brustdrüsen
  • Diagnostik der Brust Fibroadenom

Ergebnis:
Reproduktionstyp der Brust, 39 Jahre, ohne pathologische Veränderungen

Beispiel Pathologie:

Zysten:
31 Jahre, linke Brust Zyste auf 5 Uhr, diam. 9×5 mm

USG

Fibroadenom: 
38 Jahre. Fibroadenom, linke Brust auf 1 Uhr (0,9×5 mm)

USG.

EIM

Krebsbrust:
EIM. 66 Jahre. Befund auf 14 Uhr, diam 15x15x10 mm

USG.

Autor: Mag. Mrenková Lucia